Dienstag, 21. August 2012

Reisetagebuch Island, Tag 7 – 20.07.2012

Um 08.30h sammelt uns der Bus nach Reykjavik am Zeltplatz ein. Wir fahren an der Küste entlang und haben in der Ferne einen tollen Blick auf die Westmännerinseln. Die stehen allerdings nicht auf unserem weiteren Plan. Bis Montag werden wir in Reykjavik bleiben, dort dann unseren Mietwagen abholen und die folgenden 11 Tage einmal um die Insel fahren. Einen genauen Plan haben wir noch nicht, aber jetzt genug Zeit, um daran zu basteln.

Gibt schlimmere Orte, an denen man aufwachen könnte

Um 11.30h fallen wir völlig erschlagen aus dem Bus und machen uns auf den Weg zum Zeltplatz. Dort das obligatorische Aufbauen der Zelte, ein spätes Frühstück und dann fallen wir alle in einen tiefen Schlaf. Ein kurzes Nickerchen wird doch erlaubt sein? Die letzten Tage scheinen uns doch mehr in den Knochen zu stecken, als zunächst gedacht. Erst um 18 Uhr werden wir wieder aktiv.
Die zurück gewonnene Zivilisation will bestaunt werden, daher laufen wir kurz rüber in den Supermarkt. 10-11, die immer offene Supermarktkette, gehört auch zu den höherpreisigen Läden, aber das ist uns in diesem Moment egal. Brot! Schokolade! Obst! Wir entgehen nur knapp einem Kaufrausch.

Best Waffelverkaufstruck in town

Anschließend machen wir uns an den 20 minütigen Marsch Richtung Innenstadt, um dort essen zu gehen. Die vegetarischen Restaurants sind alle schon zu oder nicht mehr existent, daher suchen wir nach einer guten Alternative, die auch vegane Optionen anbietet, und werden bei einem netten kleinen Café am Laugavegur (die Haupteinkaufsstraße heißt lustiger Weise genauso wie unser Wanderweg) fündig. 3 vegetarische Burger mit Pommes sollen es sein. Es schmeckt auch ganz gut, nur die vielen Bücherregale mit christlich-religiösem Inhalt geben uns zu denken. 

Schönes Meer ist schön.



 
Als Absacker dürfen es noch je zwei Dosen Leichtbier sein, das man auf Island im Supermarkt bekommt und das mit ca. 2% Alkohol eher schmeckt wie Hopfenlimo. Wir setzen uns mit Blick aufs Meer in die Sonne, schlendern danach noch zu einem bunten, lauten Innenhoffest, bei dem man sich gratis die Haare schneiden lassen kann, und laufen dann gemütlich zurück, immer am Meer entlang. Zu müde für Party. Morgen ist auch noch ein Tag.

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